Sehenswürdigkeiten Catania

 

Sehenswürdigkeiten Dom von Catania                                                                                      

 

Ursprünglich im 11./12. Jahrhundert als Kirchenfestung von den Normannen erbaut, fiel sie wie so viele Bauwerke in Catania dem Beben 1693 zum Opfer und wurde so im Barockstil wieder aufgebaut. Geweiht ist der Dom der Stadtheiligen Sant´Agata. Die Fassade und das Innere wurden 1998 renoviert und erstrahlen nun wieder in ganzer Pracht. An der zweiten Säule rechts neben dem Eingang ruht in den Boden eingelassen der berühmte und jung verstorbene Komponist Bellini, Sohn der Stadt Catania. Besonders schön ist die Kirche Nachts anzuschauen, wenn der ganze Platz festlich erleuchtet ist.

 

 

 

Sehenswürdigkeiten Catania Chiesa di San Agata

Diese Kirche direkt gegenüber dem Dom von Catania wurde ebenfalls von dem Beben 1693 fast vollständig zerstört und dann unter der Leitung des Architekten Vaccarini wieder im Barockstil rekonstruiert.

 

Sehenswürdigkeiten Castello Ursino

Der Stauferkönig Friedrich II erbaute dieses wehrhafte Kastell im 13. Jahrhundert ganz aus Lava. Ursprünglich war es direkt am Meer gelegen, der Lavastrom, der das Kastell 1669 zwar verschonte, schob die Meereslinie jedoch weit hinaus. Im Inneren des Kastells befindet sich heute ein Stadtmuseum, die große Gemäldesammlung wird aber erst teilweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Sehenswürdigkeiten Necropoli di Symaethus

Im westlichen Teil des Naturschutzgebietes Oasi del Simeto, südlich von Catania, befindet sich eine nach dem Flussgott Symaethus benannte Grabstätte. Mit diesem Gott verbindet sich eine für die Region wichtige Sage:

 

Die Tochter des Symaethus, die Nymphe Symaethis, hatte einen Sohn Namens Acis. Dieser Sohn wurde von der schönen Galateia geliebt, was ihm jedoch zum Verhängnis wurde, als ihn Polyphem aus Eifersucht mit einem Stein erschlägt. An dieser Stelle entstand eine Quelle und ein Fluss, nach dem alle Städte nordöstlich von Catania benannt wurden, wie z.B. Aci-Castello, Aci-Reale, Aci-San Antonio oder andere.

 

Ob der Fluss wirklich existierte, ist umstritten, doch erzählt man sich diese Legende auch heute noch gerne.

 

Urlaub auf Sizilien in der  Isole dei Ciclopi

Der Strand von Aci Trezza liegt an der Ostküste Siziliens, nördlich von Catania. Es handelt sich nicht um einen typischen Sandstrand, denn durch die Nähe zum Etna besteht der Strand aus abgerundeten Lavasteinen. Dies hat den Vorteil, dass das Wasser glasklar und optimal zum Bewundern der schönen Unterwasserwelt ist. Zudem liegt er abseits der Touristenmassen, die sich oft wie die Ölsardinen eingequetscht auf den Sandstränden bruzeln lassen. Hier findet der Naturliebhaber, der die Ruhe genießen möchte, was er sucht.

 

Im Wasser liegen viele große Gesteinsbrocken, deren Herkunft mit einer Legende erklärt wird:

 

Als sich Odysseus aus der Gefangenschaft des Zyklopen befreit, ist dieser so erbost, dass er mit großen Geröllbrocken nach ihm wirft – diese liegen noch heute dort.

 

In Wirklichkeit handelt es sich aber um kleine, erloschene Vulkane, die bei der Verschiebung der Kontinentalplatten vor ca. 500 000 Jahren entstanden sind.

 

Sehenswürdigkeiten Sizilien-Die Region um den Ätna/Etna

Der Vulkan Etna thront mit seinen 3 300 Metern Höhe stolz über der schönen Landschaft, von der er nimmt, der er aber auch gibt: die Lava macht das Land sehr fruchtbar. Dies war immer ein Grund für Menschen, sich trotz der Gefahr an seinem Fuße niederzulassen.

 

Der Etna ist der größte Vulkan Europas und gehört zu den aktivsten der Erde. Mit seinen drei Hauptkratern und etwa zweihundert Nebenkratern ist er extrem gefährlich, da gerade die näher am Dorf gelegenen Nebenkrater zu überraschenden Ausbrüchen neigen. Wirkliche Lebensgefahr besteht für die rund 40 000 an seinem Fuße lebenden Menschen jedoch nicht, da die Lava sehr langsam fließt. Der bisher schwerste Ausbruch des Etna ereignete sich 1669, als seine Lava halb Catania unter sich begrub und erst im Meer halt machte. 1991/92 vernichtete er beinahe das Dorf Zafferana Etnea. Versuche, die Lava umzuleiten oder mit vom Hubschrauber abgeworfenen Betonklötzen aufzuhalten, waren fehlgeschlagen. Erst eine Bittprozession soll die Lava aufgehalten haben. Solche und ähnliche Wunder sollen schon oft geschehen sein, was eine besondere Anziehungskraft auf wundergläubige Menschen hat.

 

Der 1987 gegründete Naturpark Ätna(Ital.Etna) umfasst 60 000 Hektar Natur und ist somit einer der größten Regionalparks Italiens. Das Besondere sind seine unterschiedlichen Klimazonen, die völlig verschiedene Flora und Fauna beherbergen. Die untere Region besteht aus einer schönen Kulturlandschaft voller Zitrus-, Pistazien- und Obstbäumen und Weingärten. Über einer Höhe von 1100 Metern wachsen Kastanien und Steineichen, von 1500 Metern bis 1900 Metern dann Buchen und Birken. An Tieren leben dort Füchse, Wildhasen, Marder und Stachelschweine, vor allem aber wird der Vogelliebhaber hier glücklich werden. Seit 1987 wurde auch wieder der Königsadler gesichtet.

 

Eine Besteigung zu Fuß oder mit dem Auto gehört auf jeden Fall zu den Höhepunkten einer Sizilienreise, die Aussicht und die wunderbar abwechslungsreiche Landschaft werden einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

 

Wer zu Fuß hinauf will, sollte sich aber auf jeden Fall vorher vor Ort über die aktuelle Sicherheitslage informieren und einen Bergführer mitnehmen. In den letzten Jahren sind nämlich viele Touristen, die sich auf eigene Faust an eine Besteigung gewagt haben, zu Tode gekommen oder verschwunden.

 

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