Sehenswürdigkeiten Sizilien

Gärten von Naxos

735. v. Chr ließen sich griechische Siedler an der Ostküste Siziliens, südlich von Taormina in der Provinz Messina nieder. Dieser Ort stellte eine der ersten griechischen Siedlungen auf Sizilien dar. Heute ist die Ausgrabungsstätte deshalb so bedeutungsvoll, weil man Brennöfen zur Herstellung von Terrakottagefäßen gefunden hat. Im Regionalmuseum von Syrakus werden außerdem dort gefundene Münzen ausgestellt.

 

Ausgrabungsstätte Tyndaris

Ureinwohner aus der Bronzezeit lebten wohl als erste an diesem Ort. 739 v. Chr. wurde eine griechische Siedlung durch Dionysius I von Syrakus gegründet. Aus dieser Zeit ist ein Theater erhalten, das jedoch ab 254 v. Chr. von den Römern zu einer Arena gemacht wurde. Aus der Zeit der Römer sind auch weitere Spuren wie zum Beispiel Bodenmosaike erhalten.

 

Dom von Messina

Dieser schöne Dom wurde 1161 von den Normannen errichtet, musste nach mehreren Erbeben jedoch renoviert werden. Besonders ist der Dom vor allem durch sein wunderschönes Glockenspiel: ein goldener Löwe, ein Hahn und zwei Frauen bewegen sich mittags nach dem zwölften Glockenschlag. Die drei Meter hohen Frauenfiguren schlagen alle 15 Minuten die Glocken, auch die Wochentage werden durch einen von Tieren gezogenen Wagen dargestellt.

 

Santuario della Madonna Nera

Diese antike Kirche thront auf 220 Metern über dem Meer an der Nordküste Siziliens, in der Provinz Messina. 1544 zerstört, wurde sie zwischen 1952 und 1979 neu aufgebaut, verschiedene Stilrichtungen, wie zum Beispiel der Barock geben der Kirche nun ihr neues Aussehen.

 

Nebrodi Park

Der Nebrodi Park umfasst ca. 50 000 ha. Seinen Namen verdankt er dem Nebrodi Gebirge, dessen höchster Berg, der Monte Saro immerhin 1847 Meter erreicht. In diesem Waldgebiet ist eine vielfältige Flora und Fauna heimisch, Wildkatzen, Schildkröten und eine besondere Wildpferd-Art gehören zu den schützenswerten Tieren. Dank zahlreicher Flüsse und Bäche bilden sich ganzjährige Feuchtgebiete, was in Sizilien selten zu finden ist und natürlich einen wichtigen Lebensraum für bestimmte Tiere und Pflanzen darstellt.

 

Madonie Gebirge

An der Nordküste Siziliens, östl. der Provinz von Palermo liegt dieser Park, dessen höchster Berg der Monte Mufara mit 1869 Metern ist. Die Vegetation mit ihren Mandel- und Nussbäumen ist wunderschön und wird jeden Naturliebhaber erfreuen.

 

Parco Fluviale

Dieser Park zieht sich entlang des Tals Valle dell´Alcantara. Er grenzt direkt an den Paro dell Etna und beherbergt wunderschöne Natur. Durch dieses Tal schlängelt sich der Fluss Alcantara, der nahe der Ortschaft Motta Camastra den „Gole dell´Alcantara", eine tiefe Schlucht in den Vulkanstein gewaschen hat. In den Sommermonaten ist es möglich, die bis zu 20 Meter tiefe Schlucht vom Meer aus zu durchwandern und ein erfrischendes Bad in dem kühlen und sehr klaren Wasser zu nehmen. Von besonderer Schönheit sind die Felswände der Schlucht durch ihre Struktur, die das Wasser über die Jahrhunderte in das Vulkangestein gefressen hat.

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