Noto
Etwa 6 km nordwestlich der heutigen Stadt Noto liegt das antike Neetum, das einst Provinzhauptstadt von Syrakus war. Nach der Zerstörung durch das Erdbeben 1693 wurde sie als Noto nahe der Küste, jedoch unglücklicherweise an einem nicht sehr stabilen Plateaurand, wieder errichtet. Stadtbaumeister war Rosario Gagliardi, der durch den Architekten Vincenzo Sinatra unterstützt wurde und zum heutigen barocken Stadtbild beitrug. Auf dem Weg zum Mittelpunkt der Stadt „Piazza del Municipio“ gelangt man an der Franziskanerkirche Chiesa dell`Immacolata von Gagliardi vorbei. Zur Linken der Kirche befindet sich im reich verzierten Kloster Santissimo Salvatore das Museo Civico mit einer Ausstellung von archäologischen Artefakten und moderner Kunst. Weiterhin sehenswert ist der Dom Santi Nicola e Corrado mit seiner prächtigen doppeltürmigen Fassade. Das Portal der Kirche schildert das Leben das S. Corrado, dessen Urne in einer der Kapellen aufbewahrt wird. Der Palazzo Villadorata einige Straßen weiter zieht das gesamte Interesse des Betrachters durch seine aufwendigen Balkonstützen auf sich.
Für Urlauber, die auch gerne einen Tag am Meer verbringen möchten, bietet der Sandstrand Lido di Noto, der sich bis nach Eloro erstreckt, eine willkommene Abwechslung nach ereignisreicher Besichtigungstour durch die Stadt.
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